
KinFlex – Kinesiologische Reflextherapie
Kinesiologische Therapie restaktiver frühkindlicher Reflexe • wenige Termine für bis zu 17 Reflexe • alle Übungen in der Praxis
√ Konzentrationsschwierigkeiten, Ablenkbarkeit, Hyperaktivität, fehlende Impulskontrolle
√ Lernprobleme (Lese-, Rechtschreib- und Rechenschwäche)
√ Unsicherheiten in der Körperkoordination, Feinmotorik, Grobmotorik
√ emotionale Unausgeglichenheit, Unsicherheit, Ängstlichkeit
√ Hochsensibilität
√ innere Unruhe, Stress
Zur Vereinfachung gehe ich hier auf Patientenkontakte mit Eltern und Kind ein. Die Therapie ist ebenso gut für Erwachsene (auch Sportler) geeignet.
KinFlex® im Gespräch: Dr. med. Stefan Polten befragt die KinFlex® Begründerinnen Eva Laier und Manuela Schwab:
Reflex Übersicht
In der folgenden Reflex-Übersicht können Sie sich einen beispielhaften Eindruck verschaffen was passieren könnte, wenn ein Reflex nicht entstresst ist. Das gilt nicht nur für Kinder, auch bei vielen Erwachsenen sind nicht alle Reflexe balanciert.
→ Furcht-/Lähmungsreflex, FLR Kinder oder Erwachsene mit einem aktiven FLR haben mitunter hochgezogene Schultern, sind schüchtern, sehr empfindlich und ängstlich. Sie erstarren in Schrecksituationen und empfinden viele Menschen als stressig. Ihre Körperhaltung ist schlaff und sie haben schlechte Koordination und Gleichgewicht.
→ Moro-Reflex Menschen mit einem aktiven Moro-Reflex können zu Wutausbrüchen neigen oder haben Schwierigkeiten, Zuneigung zu zeigen und anzunehmen. Manche sind ungeschickt darin, Kontakte zu knüpfen, reagieren oft impulsiv und tun sich mit Veränderungen schwer. Es können sich Stimmungsschwankungen zeigen. Resonanz in der Interaktion mit Dritten, Kritik, Wettbewerb oder Stress führen zu Herausforderungen. Ihre Sinneswahrnehmungen sind stark ausgeprägt.
→ Bonding-Reflex Mit diesem Reflex findet die emotionale Geburt ihr Finale: Der Herzschlag der Mutter entspannt und initiiert Bindung und emotionale Beziehungen. Menschen mit einem aktiven Bonding-Reflex können unsicher sein, sind ungern alleine und fordern viel Zuspruch und Aufmerksamkeit. Manche provozieren gerne, sind nachtragend oder überspielen ihre Unsicherheit mit Humor. Mit Autoritätspersonen kommen sie schlecht zurecht und haben Angst zu versagen.
→ Landau-Reflex Wer einen aktiven Landau-Reflex hat, könnte sich beim Brustschwimmen schwer tun. Oftmals zeigt sich eine steife Körperhaltung, durchgedrückte Knie. Die Koordination von Ober- und Unterkörper kann noch stark miteinander verknüpft sein.
→ Tonischer Labyrinthreflex, TLR vorwärts Die Körperhaltung mit einem aktiven TLR kann erschwert sein. Oftmals zeigt sich das in einem runden Rücken, einer schlaffen Haltung oder dem stetigen Wunsch zu sitzen oder sich anzulehnen. Manchmal wird der Halt des Körpers durch verschränkte Arme oder am Tisch ein Aufstützen („Lümmeln“) des Kopfes auf die Hände unterstützt.
→ Tonischer Labyrinthreflex, TLR rückwärts Menschen mit aktivem TLR neigen zum Zehenspitzengang. Das Einschätzen von Raum, Tiefe, Entfernung und Geschwindigkeit fällt schwerer. Auch das Gleichgewicht, die Orientierung und damit auch Selbstorganisation und Zeitgefühl können beeinträchtigt sein.
→ Symmetrisch Tonischer Nackenstellreflex, STNR Die allermeisten Menschen mit LRS haben blicken auf einen aktiven STNR. Übergänge und Veränderungsprozesse fallen schwerer. Vielleicht kennen Sie das, wenn jemand die Beine um die Stuhlbeine „wickelt“? In der Schule fällt es schwer zwischen Fern- und Nahsicht zu wechseln, von der ‚Tafel‘ abzuschreiben und nach dem Aufblicken die richtige Zeile wiederzufinden. Oftmals sind sie mündlich stärker als schriftlich.
→ Asymmetrischer Tonischer Nackenstellreflex, ATNR Der ATNR ist notwendig für die Lateralität. Menschen mit aktivem ATNR schreiben nicht gerne mit der Hand und ihre Rechtschreibung ist fehlerhaft. Beim Schreiben ohne Linien fallen die Zeilen nach rechts ab und sie drehen oft das Heft oder vertauschen Buchstaben. Die körperliche Mittellinie zu überkreuzen wird vermieden, das zeigt sich auch bei der sportlichen Koordination. Beim Fahrrad- oder Autofahren mit dem Kopf nach links oder rechts zu schauen kann dazu führen, dass ungewollt auch nach links oder rechts gelenkt wird.
→ Amphibien-Reflex Dieser Reflex bildet unter den frühkindlichen Reflexen eine Ausnahme, denn er sollte aktiv sein. Er ist wichtig zum Erlernen von Krabbeln und Kriechen und bildet die Grundlage für Folgereflexe. Wir fördern diesen Reflex, sollte er nicht ausreichend entwickelt sein.
→ Spinaler Galant Stillsitzen fällt schwer. Der Schlaf ist oftmals unruhig und die Blasenkontrolle erschwert. Das kann zum Bettnässen auch bis nach dem 5. Lebensjahr führen. Der Spinale Galant Reflex verursacht eine Empfindlichkeit am Rücken, dadurch wird oft enge Kleidung oder Gürtel gemieden. Manchmal entwickeln sich Fehlhaltungen, Skoliose oder ein schiefer Gang.
→ Babinski-Reflex Schon entdeckt? Typisch für den Babinski Reflex: Löcher in den Socken am großen Zeh, Fersensporn oder Hallux Valgus.
→ Palmar-Reflex Zähneknirschen, unwillkürliche Zungenbewegungen und undeutliches Sprechen könnten auf den Palmar Reflex zurückzuführen sein. Mancher hat eine unordentliche Handschrift, krampfige Stifthaltung und Feinmotorik. Vielleicht haben Sie Mundbewegungen beobachtet – denn es besteht eine Kontext mit dem Saugreflex.
→ Saugreflex Arbeitet der Saugreflex noch, kann die erste Nahrungsaufnahme erschwert sein. Der Reflex verleitet, die Nahrung mit der Zunge wieder aus dem Mund zu schieben. Diese Menschen klagen über Schluckbeschwerden, sabbern und es kann ein fester Mundschluss fehlen. Oftmals braucht es später eine Zahnspange zur Gebisskorrektur. Der Saugreflex kann Sprach- und Artikulationsprobleme wie Lispeln und Buchstabenverschlucken zur Folge haben oder auch Hypersensibilität im Lippen- und Mundbereich.
Interessiert? Dann füllen Sie für Ihr Kind bitte nachfolgenden Fragebogen online aus. Fragebogen für Erwachsene schicke ich Ihnen auf Anfrage zu. Gerne werte ich die Antworten für Sie aus und bespreche mit Ihnen in einem kostenlosen telefonischen Feedbackgespräch, ob Ihr Kind oder Sie selbst als Erwachsener oder speziell als Sportler von der Kinflex® Behandlung profitieren könnte.
Rechtlicher Hinweis:
Kinflex® ist keine medizinische Behandlung und kann in Krankheitsfällen keine notwendige ärztliche Behandlung ersetzen, aber in Absprache mit Ihrem Arzt eine ideale Ergänzung darstellen. Bitte folgen Sie den Empfehlungen Ihres Arztes und verändern Sie insbesondere niemals eine angesetzte Medikation ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Facharzt, da Sie sich und Ihrer Gesundheit Schaden zufügen könnten.